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Nach viel zu langer Bergsee-Abstinenz hatte ich heute das Glück, dass mein Schwager Simon zu Besuch kam und endlich auch mal wieder fischen gehen wollte :-))
Daher fuhren wir kurzentschlossen ins schöne Oberland an eine Bergseeperle. Leider schien den Fischen das schöne Wetter aber gar nicht zu passen, denn ausser einer mühsam erarbeiteten Refo und einem zu kleinen, aber dafür schön gezeichneten Bachsaibling von mir und zwei Aussteigern von Simon war kein Schwanz zu sehen, insbesondere die erhofften Namaycush waren unauffindbar :-((
Doch dann kam plötzlich Fischerkollege Kevin (mountainfishing.ch) am Ufer entlanggelaufen mit einem Sack voll schöner Fische - und einem heissen Tip, wo sie sich gerade rumtreiben ;-)))
Darum packten Simon und ich hurtig unser Zeug zusammen und begaben uns an den verheissungsvollen Spot. Und Kevin hatte nicht zuviel versprochen, denn mit der Polbrille konnte ich sofort ganze Pulks schöner Forellen und Saiblinge im flachen Uferbereich ausmachen! Schon die ersten Würfe brachten den ersehnten Fischkontakt - Simon zog gleich einen dicken Saibling an Land, und ich konnte mit einem zweiten +40er nachlegen. Auch die Refos standen auf unsere Köder, und zuguterletzt schnappte sich sogar auch noch ein heissersehnter +40 Namaycsuh meinen Wobbler.
So war es dann doch noch ein herrlicher und gelungener Angeltag - dickes Merci an Kevin für den Tip ;-)
 


Nach langer Zeit habe ich mich nun auch wieder mal aufraffen können, meiner Hausstrecke an der Emme einen abendlichen Besuch abzustatten – und es sollte sich lohnen :-)
Am ersten Abend konnte ich leider nur den Fario-Kindergarten etwas aufmischen, der einzige eventuell massige Fisch verabschiedete sich (glücklicherweise) von alleine vor meinen Füssen...
Doch am zweiten Abend lief es besser: Neben wiederum zahlreichen Aktionen mit Nachwuchsforellen – welche selbstverständlich alle sofort wieder direkt im Wasser schonend gelöst und in die Freiheit entlassen wurden – konnte ich auch genau an den im Vorfeld schon als erfolgversprechende Spots ausgemachten Stellen zwei schöne, gutgenährte Emme-Farios überlisten! Zwar keine Riesen, aber dafür optimale Portionsgrösse :-)
Und wer weiss was bis Saisonende noch kommt...
 


Nach einer Pause nach meinem Norwegen-Trip und 2 Wochen Familienurlaub ganz ohne Rute am Mittelmeer war die Sucht nach Bergseefischen kaum noch zu ertragen, und so machte ich mich heute mit meinem Hundi auf, um den dicken Kanadiern nachzustellen  
"Harter Aufstieg"
Doch leider waren die Namaycush heute so launisch wie das Wetter, und ich konnte ausser einem toten Kanadier im flachen Uferbereich keine Spur meiner Zielfische ausmachen :-((
Daher vetrieb ich mir zwischendurch die Zeit mit ein paar Regenbogenforellen, die am feinen Spinnrütchen aufregende Drills mit teilweise spektakulären Sprüngen boten - anscheinend fangen die Rainis über 2300m an zu fliegen ;-)
Und so machte ich mich am frühen Nachmittag angesichts der immer dunkler werdenden Wolken zwar ohne erhoffte Namaycush, dafür aber äusserst happy, endlich wieder an einem Bergsee fischen zu können, an den Heimweg...


Männerurlaub in Norwegen - 7 Jungs, 2 Boote, 1 Woche, und hoffentlich viele dicke Fische :-)))
Leider war uns der Wettergott am 1. Tag nicht allzu wohlgesonnen, so dass wir nur im Windschatten der Inseln und im Fjord fischen konnten. Dementsprechend sah auch die Ausbeute aus: Ein paar kleinere Dorsche und Schellfische, aber doch auch der erste Leng ;-)

Tag 2 - es läuft

Heute erforschten wir auf Grund der noch immer aufgewühlten See mal die nähere Umgebung des Fjordes.
Und trotz der widrigen Umstände sammelte sich im Laufe des Tages eine vielfältige Mischung der meisten hier üblichen Fischarten in unserer Fischkiste :-))
Selbst etwas seltenere Gesellen wie Steinbeisser konnten überlistet werden!

Tag 3 - Seelachse im Beissrausch!

Heute war der Tag der Tage: Wind, Wetter und Seegang  waren geradezu perfekt um raus aufs offene Meer zum absoluten Hotspot weit und breit zu fahren :-))
Und kaum hatte uns das GPS zum Platteau geführt, schlug es bei jedem von uns in den Ruten ein: Seelachse satt, zum Teil waren alle Haken besetzt, und zwischendurch schnappten sich auch noch schöne fette Makrelen die Köder beim Absinken.
So füllten sich die Fischkisten innert kürzester Zeit bis zum Rand ;-) 
Daher wechselte ich bald das Pilkgeschirr gegen leichtes Spinngerät - unglaublich, wie die Seelachse sich auf Gummifische und kleine Pilker stürzten, und noch spektakulärer die Drills am feinen Gerät - Adrenalin pur!!!
Da uns aber bald die Arme vom vielen Drillen schmerzten, und vorerst auch genug Fische für alle in den Booten lagen, ging es bereits gegen Mittag wieder nach Hause.
Ein absoluter Hammer-Angeltag mit so vielen Aktionen wie noch nie, dazu viele schöne leckere Fische :-))
Einen Wermutstropfen gab es aber dann doch: Dem Angel-Showdown folgte noch ein mehrstündiger Filetier-Marathon, der unsere letzten Reserven forderte...
Doch am Ende gab es ein leckeres happy End:

Steckerlfisch satt... :-))

Tag 4: Big Fish Tales

Nach dem gestrigen Mega-Fangtag auf den Neskletten wollten wir es nun gezielt auf die grösseren Kaliber versuchen. Darum rückten wir mit dicken Bleien, grossen Haken und Naturködern aus, um in den tiefen Bereichen einen Grossfisch zu verführen. Und auch dabei war uns Petrus gnädig gestimmt, auch wenn der ganz grosse leider nicht dabei war...
Schöner Leng aus der Tiefe

Tag 5 - Buntes Allerlei

Heute war das Ziel  Plattfisch - leider machten uns aber die allgegenwärtigen Lippfische einen Strich durch die Rechnung :-(
Dafür aber wunderschön gefärbte Fische, die man in nördlichen Gewässern gar nicht vermuten würde. Und schmecken tun sie ebenfalls ausgezeichnet!
Doch da damit das Thema "Platte" erledigt war, entschieden wir uns wieder im Tiefen auf Grossfisch zu angeln. Es gab zwar nur wenig Aktionen, doch dafür ein paar schöne Dicke :-))


Schöner Dorsch



Strammer Pollack

Tag 6 - lockerer Ausklang ;-)

Den letzten Angeltag liessen wir gemächlich angehen, nicht zuletzt auch wegen des doch wieder recht starken Windes draussen auf dem Meer. Darum blieben wir lieber im Wind- und Wellenschatten hinter den Inseln.
Doch ausser den Möwen zeigte erst mal kein Meeresbewohner grosses Interesse an unseren Ködern :-(
Aber ausser ein paar Lippfischen und kleinen Dorschen war heute nichts mehr zu holen...
Also beschlossen wir es damit gut sein zu lassen, und stattdessen noch etwas die wunderschöne Umgebung zu erkunden.
Es war ein traumhafter Angeltrip in eine herrliche Gegend, mit einer prima Truppe, viel Spass und ganz vielen schönen Fischen - ich war mit Sicherheit nicht zum letzten Mal in Norwegen...!


Im Revier der wilden Namaycush...
Endlich hat der Bergfrühling auch auf über 2000 m begonnen und das Eis aufbrechen lassen - allerhöchste Zeit, auch hier die Saison zu eröffnen!
Nach dem mühsamen Aufstieg die ersten Würfe im Morgengrauen, welche sogleich mit energischen Bissen quittiert werden. Doch leider nicht die ersehnten wilden Namaycush, sondern "nur" Bachsaiblinge und kleinere Kanadier... Doch dafür viele Aktionen und hübsche Fische :-)
Doch ich hatte es ja auf die wilden Namaycush abgesehen, und so hiess es wieder einmal Stelle und Methode wecheln. Leider war es heute aber nicht ganz so einfach, erst nach ettlichen Versuchen plötzlich ein harter Biss, und die deutlich stärkere Gegenwehr liessen Hoffnung aufkommen. Und nach einem heftien Drill am feinen Gerät tauchte dann auch tatsächlich ein schöner strammer Namaycush aus der Tiefe auf :-))
Und es sollte nicht der letzte gewesen sein... :-))
Als sich dann aber auf einmal dunkle Wolken vor die Sonne schoben hiess es schnell zusammenpacken und hurtig ins Tal absteigen!


ich komme wieder!
 


Muttertag - und als braver Ehemann gönnt man da seiner Frau einen ruhigen Tag ;-)
Daher schnappte ich mir meinen Hundi und begab mich ins schöne Oberland.
Nach anfänglichem Regen kam auch langsam die Sonne heraus, und nach etwas suchen und experimentieren dann auch endlich der erste Biss - ein schöner 37er Kanadier :-)
Doch dann erst mal wieder Flaute... Als ich aber den aktuell bevorzugten Standort der Namaycush ausfindig gemacht hatte kam Biss auf Biss. Leider waren die Fische recht vorsichtig, so dass sie den Köder diverse Male wieder ausspucken oder abschütteln konnten. Aber am Schluss lagen dann doch 6 schöne Namaycush an Land...
 


Motiviert von den kürzlichen Trips an Arnen- und Öschinensee entschlossen Björn und ich uns spontan, "schnell" mal auch dem Engstlensee einen ersten abendlichen Besuch abzustatten.
Doch anstatt Bergfrühling fanden wir eine noch sehr winterliche Landschaft vor, und auch der See versteckte sich noch fast komplett unter einer Eisdecke - nur ein schmaler Streifen entlang des Ufers war schon eisfrei...
Und so gestaltete sich das Fischen doch recht schwierig, und die fängigen Stellen mussten mühsam gesucht werden.
Doch letztendlich fanden wir einen klasse Hot Spot, und nachdem auch noch die fängigste Methode ausgetüftelt war wurde es ein spitzenmässiger Abend und auch die Bergseesaison am Engstlensee war mit ein paar schönen Namaycush eröffnet :-))
 


Das Eis auf dem See ist endlich geschmolzen und das Wetter zeigt sich nach wie vor sprichwörtlich von seiner Sonnenseite - und so marschierte ich in aller Früh zum Öschinesee, um die Bergseesaison einzuläuten :-)
Am See angekommen versuchte ich sogleich, mit Spinnrute und Wobbler einen Kanadier im ufernahen Bereich zu übelisten. Jedoch waren die wohl zum Saisonstart eingesetzten Refos oftmals schneller, allerdings lieferten diese mit gut 40 cm am feinen Spinngerät z.T. heftige Drills!
Da aber auch tief am Grund geführte Kunstköder nicht von Attacken der Refos verschont blieben, wechselte ich auf Naturköder und legte eine Rute mit Butz am Grund aus, mit der anderen zupfte ich einen Butz am System. Und beide Varianten brachten mir tatsächlich die gewünschten Namaycush :-))
So konnte ich, nachdem sich die ersten zwei Namaycush kurz vor der Landung doch noch vom Haken loszappeln konnten, die diesjährige Bergseesaison neben vier unvermeidbaren Refos mit zwei schönen Kanuckis starten ;-))
 


Nachdem beim Seeforellenfischen am Morgen ausser einem kurzen "Anfasser" kein Fischkontakt zu verzeichnen war, ging es mit Kollege Tony auf seinem schnittigen Boot zum allerersten Mal raus auf den See, Felchen pimpeln.

Der Käptn in Action ;-)
Die Aktionen beschränkten sich leider auf ein Minimum, doch dafür durften wir einen wunderschönen Tag auf dem türkisblauen See vor herrlicher Kulisse verbringen und wir lachten mit der Sonne um die Wette - und zuguterletzt gab es sogar doch noch ein leckeres Felchen, welches umgehend daheim in der Pfanne brutzelte :-))
Merci an Petrus für das mega Wetter und den Fisch, und an Kollege Tony für's Mitnehmen auf seiner Yacht!
 


Schnell in aller Frühe vor der Arbeit noch ein Abstecher ans Wasser brachte mir meine heiss ersehnte Eröffnungsforelle für die Saison 2011 – eine wohlgenährte 34er Fario :-))
 


Wie so viele andere Fischerkollegen (fast jedes zweite Auto auf den Parkplätzen entlang der Emme hatte ausserkantonale Kennzeichen...!) stand auch ich schon gespant und voll Erwartung am frühen Morgen an bzw. in der Emme.
Leider war aber schon die gesamte letzte Saison eher schlecht, und auch beim Laichfischfang im Winter sah es eher mager aus, so dass ich ehrlichgesagt recht skeptisch war und auch noch bin was die Saison 2011 bringen wird.
Und leider gelang mir dieses Mal kein solch fulminanter Auftakt wie im letzten Jahr, sondern ich blieb – wie viele andere Kollegen auch – Schneider :-(((
Woran das alles liegen mag bleibt wohl Spekulation, sicher ist aber dass der Fischereidruck im letzten Jahr doch deutlich stärker war (viele ausserkantonale Gäste...) als die Jahre zuvor –ausgelöst vermutlich durch einen doch eher fraglichen Artikel in einem sehr bekannten schweizer Fischermagazin über den angeblichen Forellenreichtum in der Emme... Da kann man sehen was solch eine Veröffentlichung für ein sensibles Gewässer bedeuten kann. Und sicher haben auch die immer häufiger auftretenden Fischräuber – allen voran Graureiher und insbesondere der sich immer stärker ausbreitende Gänsesäger, vor dem die Fische nicht einmal in den Schwellen und tieferen Bereichen sicher sind – ihren merklichen Beitrag zur Bestandsverminderung der Bachforellen in der Emme beigetragen. Hier wäre es wohl dringendst an der Zeit, dass hier auch von offizieller Seite nachhaltige Massnahmen zur Bestandesregulierung dieser Fressfeinde ergriffen werden!
Aber ich will hier nicht gleich den Teufel an die Wand malen – die Saison hat ja erst begonnen, und auch die ersten Fänge wurden gemeldet, und so bleibt es spannend was sich bis zum 15. September alles ergibt.
In diesem Sinne Petri Heil für die Forellensaison 2011 allen Fischerkollegen!
 


Zum vermutlich letzten Mal Eisfischen in diesem Winter ging es heute nochmal auf den Öschinensee. Das Wetter dafür war zwar traumhaft, die Fische hingegen fanden es anscheinend weniger toll, denn leider gab es kaum Aktionen...
So hiess es wieder einmal "mit Geduld und Spucke..."
Und tatsächlich konnte so noch ein schönes Quartett aus Seesaiblingen und Namaycush überlistet werden.
Kollege Schumi mit Anhang kam dann auch noch vorbei, so dass es ein schöner und lustiger letzter Tag auf dem Eis war :-)


Früher Besuch...
 


Da leider kein Kollege Zeit hatte mitzukommen, gab es heute einen Solotrip zum Öschinensee. Doch die Fische schien dies nicht zu stören, auch wenn die Beissfreude wieder mal sehr verhalten war.
Aber mit Geduld, Suchen und wohl auch einer Prise Glück liesen sich doch wieder einige schöne Seesaiblinge und Namaycush durch das Eisloch an die Sonne ziehen :-))
 


Eisfischen wie es sein soll - bei geschätzten -15°C stand ich heute mit fisherking Schumi auf dem Öschinensee. Doch leider war heute einer dieser Tage, wie sie sicherlich die meisten Fischer schon einmal erlebt haben: Man steht nebeneinander am bzw. auf dem Wasser, fischt mit dem gleichen Köder und der gleichen Mehode, doch während der Kollege einen Fisch nach dem anderen fängt, läuft bei einem selbst nichs :-((
Doch kaum war Schumi mit seiner Vollpackung abgezogen, erwischte auch ich Kanadier Nr. 1!
Nachdem das aber dann auch der einzige blieb, wechselte ich an einen anderen Hot Spot. Und der Versuch wurde belohnt, denn nach einer Weile Köder zuppeln stellte sich anscheinend gleich ein ganzer Pulk Namaycush am Loch ein, denn es schnappte sich im Viertelstundentakt Fisch um Fisch meinen Köder, so dass auch ich meine Vollpackung ins Tal schlitteln durfte :-)))
 


Heute ging die Reise an den Engstlensee, und wir waren dann ein lustiges Grüppchen von immerhin 8 Fischern, die am Morgen am Parkplatz zusammenkamen und das Schneemobil zum See bestiegen.
Nach einer unterhaltsamen Fahrt durch die winterliche Berglandschaft und noch einem kurzen Fussmarsch erreichten wir voller Erwartung den See, wo wir sogleich die erste vielversprechende Stelle anpeilten und unsere Löcher bohrten.
Und schon beim Ablassen schnappte sich der erste Kanadier einen unserer Köder!
Doch leider verlief die Angelei viel zäher als es dieser vielversprechende Anfang verhiess... Die Fische waren heute sehr launisch, und die Beissfreude hielt sich in Grenzen - doch dafür wurden wir durch herrliches Wetter und ein wunderschönes Panorama entschädigt :-))
Aber mit etwas Suchen und fleissigem Zupfen liess sich am Ende doch noch eine ganze Reihe schöner Kanadier überlisten, und wir schlossen diesen superschönen Angeltag mit einer leckeren und wohlverdienten Brotzeit auf der Rossbodenhütte ab.
Mehr Berichte und Bilder gibt's bei Namaycushfreak und Feelthefish :-))
 


Saisonstart 2011 auf dem Eis!!!
Endlich hatte nun auch ich Zeit, die diesjährige Eissaison einzuläuten. Und so stand ich natürlich überpünktlich an der Gondelstation, Kollegen Björn und Marco waren ebenfalls mit von der Partie. Auf Grund des angekündigten Wetterumschwunges hatte ich aber ein äusserst schlechtes Gefühl, ob die hervorragende Beisslaune der Fische, die sie seit Saisonstart zeigten, noch anhalten wird. Am See angekommen wählten wir einen Platz, an dem am Vortag laut Marco recht gut gefangen wurde, und die Spuren auf dem Eis bestätigten das. Schnell waren die ersten Löcher gebohrt und mit verschiedenen Ködern versuchten wir unser Glück.
Doch leider sollte sich mein schlechtes Gefühl wegen des Wetters als Tatsache herausstellen, denn trotz intensivster Bemühungen konnten wir keinerlei Aktionen verzeichnen. Das einzig halbwegs beruhigende war, dass anscheinend auch sonst nirgendwo auf dem See gross was gebacken war...
Erst ein Köderwechsel und Bohren diverser neuer Löcher brachten mir den ersehnten Biss, und nach einem kurzen Drill durfte ich doch tatsächlich sogar eine kleine Premiere feiern: Meinen ersten "Eis-Kanucki" - denn bislang konnte ich beim Eisfischen nur Seesaiblinge überlisten...!
Doch leider lief es danach auch nicht viel besser, so dass wir uns zu einem kompletten Standortwechsel entschlossen. Und die neue Stelle schien tatsächlich besser zu sein, denn hier konnten wir doch deutlich mehr Aktionen verbuchen als zuvor - wobei hierzu aber ja auch nicht viel dazugehörte.
Doch letztendlich konnte ich am frühen Nachmittag den ersten Angeltag im 2011 doch recht erfolgreich mit einem Quartett strammer Kanadier abschliessen, und ein Seesaibling hatte sich sogar auch noch dazugesellt :-))

 
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